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Das Wunschkind-Projekt


„[…]allein die Schuldfrage kann die Partner so blockieren, dass wirklich "gar nix mehr geht".“  Maria Schmitz
 

Auszug aus den kostenlosen Einführungs-Infos:


Schuld
 

Um die Authentizität zu gewährleisten, habe ich mich entschlossen, den nachfolgenden Text im Wortlaut meiner verstorbenen Frau, Maria Schmitz, beizubehalten.

Ich wünsche Ihnen viel Spaß mit den Einführungs-Infos!

Ihr Frank Schmitz


Heute möchte ich Ihnen zu einem "beliebten Fehler" schreiben, der oft in der Kinderwunschzeit gemacht wird - der Schuldfrage.


Wer ist schuld an der Kinderlosigkeit?

Sowohl aus der Praxis als auch aus vielen Zuschriften kenne ich folgende Denkweise:

"Mein Mann hat ein schlechtes Spermiogramm, es liegt an ihm", oder
"mein Eisprung ist unregelmäßig, es liegt an mir", oder
"das Spermiogramm von meinem Mann ist o.k., es kann nicht an ihm liegen"

Wissen Sie was ich meine?
Das Resultat dieser Denkweise ist immer : "Einer ist schuld".
Aber kann man das wirklich so sehen, und hilft Ihnen das beim Kinderwunsch wirklich weiter?

Dazu zwei Beispiele aus meiner Praxis:

Beispiel 1: Schlechtes Spermiogramm
2008 kam ein Paar zu mir in die Praxis, beide Ende 30.
Der Mann hatte bereits eine Tochter aus einer früheren Verbindung (17 jahre alt), selbstverständlich "ganz normal entstanden".
Im Jahr 2004 kam der Kinderwunsch mit einer neuen Partnerin wieder auf. Nachdem es nicht gleich klappte, wurden wie üblich verschiedene Untersuchungen durch die Schulmedizin durchgeführt, das Resultat war: Spermiogramm ist sehr schlecht, OAT-Syndrom, eine normale Befruchtung ist so gut wie ausgeschlossen.
Der Arzt riet sofort zur Künstlichen Befruchtung, und zwar zur ICSI-Methode, auf natürlichem Wege gäbe es keine Möglichkeit.
Das Paar lehnte die Künstliche Befruchtung ab und unternahm NICHTS. 
Nur EINEN MONAT SPÄTER war die Frau schwanger!! 
Resultat: auch Männer mit schlechtem Spermiogramm werden Väter.


Beispiel 2: Spermiogramm oder Endometriose?
Ebenfalls 2008 hatte ich eine Frau in meiner Praxis, die sage und schreibe ca. 30 (!) künstliche Befruchtungen hinter sich hatte.
Der Grund dafür war anfangs das schlechte Spermiogramm des Partners, was aber gar nicht sooo schlecht war. Es wurden mehrere Inseminationen durchgeführt, dann 8 hormonelle Stimulationen mit IVF und ICSI, daraus dann auch immer mehrere Transfers mit Kryo-konservierten Eizellen (wer nicht weiß was das ist - macht nix).
Im Laufe der Behandlungen wurde das Spermiogramm des Partners eigentlich immer besser. Zwischendurch wechselte die Frau auch zu einer anderen Klinik, dort wurde ihr mitgeteilt, dass es am Spermiogramm doch eigentlich nicht liegen könne.
Irgendwann wurde dann nach einer Bauchspiegelung eine leichte Endometriose festgestellt, die Ärzte konnten aber auch nicht sagen, ob diese die Kinderlosigkeit bewirkt hatte.
Resultat: Letztlich wusste keiner so genau, woran es denn nun lag, dass die Frau nicht schwanger wurde. Mittlerweile war sie natürlich mit den Nerven völlig am Ende, hatte auch immer wieder Selbstmordgedanken.


Was ich Ihnen mit diesen Beispielen sagen möchte?

Tappen Sie bitte nicht in die "Der ist schuld" - Falle.

Bei einer Befruchtung spielen so viele Faktoren zusammen, dass man wirklich NIE sagen kann, woran es denn nun liegt, dass sich keine Schwangerschaft einstellt.

Auch wenn man meint, den Grund zu kennen (schlechtes Spermiogramm, verschlossene Eileiter), ist dies vielleicht gar nicht ausschlaggebend. Vielleicht "stört" den Körper etwas ganz anderes, was die Mediziner im Moment nicht sehen oder untersuchen können. 

Zudem schafft die "Wer ist Schuld"- Frage ein Ungleichgewicht in der Beziehung - der Mann mit dem schlechten Spermiogramm fühlt sich als Versager, hat vielleicht den Eindruck seine Frau liebt ihn weniger, die Frau fühlt sich nur noch als "minderwertige Frau", die keine Kinder gebären kann usw.


Mein Tipp für Sie

Sprechen sie offen über den Kinderwunsch. Versichern Sie Ihrem Partner, dass Sie ihn lieben, egal wie es mit dem Kinderwunsch weitergeht. (Sie sollten das auch in Ihrem Herzen fühlen!).
Nichts ist schlimmer (und Gift für die Beziehung) als offene oder versteckte Schuldzuweisungen.

Egal was die Ärzte sagen, "wer schuld ist" - Kinderwunsch geht beide an!
Und so sollten Sie auch beide an Ihrem Kinderwunsch arbeiten.

Zum Beispiel: auch wenn das Spermiogramm schlecht ist, sollte die Frau ihren Zyklus genau beobachten (siehe E-Book) und unterstützen, und umgekehrt schaden dem Mann ein paar Vitamine usw. für die Fruchtbarkeit sicher nicht, auch wenn das Problem bei der Frau zu liegen scheint.

In meiner Praxis behandle ich Kinderwunschpaare in der Regel "gemeinsam", also beide Partner - um die bestmöglichen Voraussetzungen für eine Empfängnis zu schaffen.
Das sollten Sie auch tun!

Und vergessen Sie die Psyche nicht - allein die Schuldfrage kann die Partner so blockieren, dass wirklich "gar nix mehr geht".  
 



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Copyright2008 Maria Schmitz, als Erbe Frank Schmitz
Die Verwertung der Texte – auch auszugsweise – ist ohne schriftliche Zustimmung des Erben, Frank Schmitz, urheberrechtswidrig und strafbar. Dies gilt auch für Vervielfältigungen, Übersetzungen, Mikroverfilmung und für die Verarbeitung mit elektronischen Systemen.

Haftungsausschluss: Die Gedanken, Methoden und Anregungen stellen die Meinung bzw. die Erfahrung von Maria Schmitz dar. Sie wurden von der Autorin 2008 nach bestem Wissen erstellt und mit größtmöglicher Sorgfalt geprüft. Sie bieten jedoch keinen Ersatz für persönlichen, kompetenten naturheilkundlichen oder medizinischen Rat. Jede Leserin und jeder Leser ist für das eigene Tun und Lassen weiterhin selbst verantwortlich. Bei den vorgestellten Behandlungshinweisen und Beispielen handelt es sich ausschließlich um Lehrhinweise. Die Einnahme von Heilmitteln, Heilpflanzen oder die Anwendung anderer im E-Book oder in den kostenlosen Einführungs-Infos vorgestellter Methoden geschieht auf eigene Verantwortung. Es ist in jedem Falle ratsam, sich vor der Einnahme oder Anwendung eines Heilmittels über Risiken und Nebenwirkungen zu informieren oder/und einen Heilpraktiker oder Arzt zu konsultieren. Ich, Frank Schmitz, übernehme als Erbe von Maria Schmitz keine Haftung für Personen-, Sach- oder Vermögensschäden oder andere Schäden jedweder Art, die sich aus dem Inhalt oder Gebrauch des E-Books oder der kostenlosen Einführungs-Infos ergeben.


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Frank Schmitz
Königstr. 17
91126 Schwabach
SteuerNr. 247/269/70463 FA Schwabach

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