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Das Wunschkind-Projekt


„Ich bin selbst kein „Fan“ von Mönchspfeffer, weil er meiner Meinung nach viel zu oft verordnet wird, denn er passt nicht zu jeder Frau! Aber natürlich kenne auch ich einige Fälle, in denen Mönchspfeffer wieder zu einem regelmäßigen Zyklus verholfen hat, wenn er eben richtig verordnet wurde.“   ​Maria Schmitz
 

Auszug aus dem E-Book „Das Wunschkind-Projekt – natürlich schwanger werden mit Homöopathie, Naturheilkunde & Co.“ von Maria Schmitz
 

Homöopathie


 

6.2.2. Homöopathie

Eine weitere “große” Richtung innerhalb der Naturheilkunde ist die Homöopathie.

Auch diese Therapie eignet sich hervorragend, den Kinderwunsch zu unterstützen.

Ich möchte die Homöopathie grundsätzlich vorstellen, was sie ist und was sie kann, und auch hier einige Konzepte zur Selbstbehandlung vorschlagen.
 

6.2.2.1. Was ist die Homöopathie?

Die Homöopathie ist eine Reiztherapie, gleichzeitig auch in gewisser Weise eine Arzneimitteltherapie. 
Viele von Ihnen haben schon „Globuli“ verordnet bekommen- von einem Heilpraktiker oder sogar von einem Arzt, oder Sie haben schon – teilweise auch widersprüchliche – Berichte über dieses Heilverfahren gehört oder gelesen.
 

6.2.2.2. Deshalb zunächst ein paar Grundlagen, damit wir wissen, wovon wir reden:

Die Homöopathie wurde von dem 1755 geborenen Samuel Hahnemann entdeckt und entwickelt, als Geburtsstunde gilt das Jahr 1796, als Hahnemann seine Erkenntnisse erstmals der Öffentlichkeit vorstellte.
Seitdem wurde dieses 
Heilverfahren von vielen Homöopathen weiterentwickelt, orientiert sich aber immer noch an den grundlegenden Erkenntnissen Hahnemanns.
 

6.2.2.3. Verordnung nach der Ähnlichkeitsregel

Die Homöopathie ist eine sehr individuelle Therapie, einer der wichtigsten Eckpfeiler in der Wahl des richtigen Arzneimittels ist die so genannte „Ähnlichkeitsregel“, auch Simile genannt. 
Diese besagt, dass eine Arznei dahingehend ausgewählt wird, dass sie bei einem Gesunden die gleichen Symptome hervorruft, die man bei dem Kranken behandeln möchte.
Die Arznei wird aber nicht in „Reinform“ verabreicht, um die Heilung zu 
erreichen, sondern in stark verdünnter Form, man spricht von Verdünnung und Potenzierung, durch welches die Ausgangssubstanz ihre Heilwirkung erhält.
 

6.2.2.4. Klassische Homöopathie

In der Klassischen Homöopathie wird der Behandler somit das passendste Mittel suchen, das zu den geschilderten Symptomen des Patienten passt.
Zur Mittelfindung 
dienen dazu nicht nur die vorherrschenden Symptome wie Schmerzen, starke oder schwache Regelblutung oder ähnliches, sondern es werden auch Gemütssymptome, Allgemeinsymptome (wie die Neigung zu kalten Füßen) und auch sog. Modalitäten zur Mittelfindung herangezogen, d.h. wodurch werden die Beschwerden besser?
Hilft 
eine Wärmflasche auf dem Bauch, oder wird kein Druck vertragen?
 

6.2.2.5. Individuelle Therapie

Aus dem vorher gesagten wird klar, dass ein Mittel, das für die eine Patientin bei schmerzhafter Regelblutung hilft, der netten Kollegin vielleicht gar nicht hilft, da bei ihr die Modalitäten wieder ganz andere sind, auch wenn sie ebenfalls über eine schmerzhafte Regel klagt.
Das ist auch mit ein Grund, der die Homöopathie so 
schwer überprüfbar macht, viel Erfahrung durch den Behandler ist gefragt.


 

6.2.2.6. Die richtige Potenzwahl

Die Verdünnung und Potenzierung der Ausgangsstoffe wird in sog. Potenzen eingeteilt.
Die Potenz sagt also aus, wie hoch verdünnt der Ausgangsstoff in der 
homöopathischen Arznei vorliegt. 
Eine D-Potenz z.B. wurde im Verhältnis 1-10 (dezimal) verdünnt mit einem Wasser-Alkohol-Gemisch, dann verschüttelt, dadurch erhält man die D1.
Dieser Vorgang des 
Verdünnens und Verschüttelns wird wiederholt, dann liegt die D2 vor usw. – bis zur gewünschten Potenz, wie z.B. eine D12. C-Potenzen werden im Verhältnis 1:100 verdünnt, LM- oder Q-Potenzen im Verhältnis 1:50.000. Die Zahl dahinter gibt immer an, wie oft dieser Schritt ausgeführt wurde. 
Von der Wirkung her kann man grob sagen, dass die so genannten Tiefpotenzen (z.b. D6 oder C6) eher auf der körperlichen Ebene wirken, und öfter genommen werden müssen, also z.B. 2-3mal täglich. 
Höhere Potenzen, z.B. eine C200 wirken sehr tief greifend, vor allem auch auf Gemütssymptome, und können auch „alte“ Erkrankungen oft aufbrechen.
Diese 
Mittel sollten also mit Bedacht ausgewählt werden und gehören in die Hände eines erfahrenen Homöopathen.
 

6.2.2.9. Welche Mittel eignen sich für die Fruchtbarkeitsbehandlung?

Wenn Sie das vorausgegangene genau gelesen haben, dann ist klar, dass ein homöopathisches Mittel – vor allem in den Hochpotenzen – sehr genau ausgesucht werden sollte. 
Gerade bei der Homöopathie würde ich also immer empfehlen, einen ausgebildeten Behandler aufzusuchen. 
Vor allem den homöopathisch vorgebildeten Leserinnen unter Ihnen möchte ich aber gerne ein paar typische „Frauen- und Fruchtbarkeitsmittel“ vorstellen, die schon vielen Frauen geholfen haben, ihre Hormone wieder in Schwung zu bekommen und so den Babywunsch unterstützen.
 

Sepia

Die Sepia zählt zu den typischen Frauenmitteln und auch Polychresten.
Das heißt, sie hat eine große therapeutische Bandbreite und wird bei vielen verschiedenen Beschwerden verordnet. 
Ausgangsstoff für dieses homöopathische Mittel ist die Tinte des Tintenfisches, die er ausstößt, wenn er sich bedroht fühlt, um sich dann in eine schwarze „Wolke“ zu hüllen.
Genauso passt es auf Frauen, die oft gereizt oder reizbar sind und dann 
schon mal bei einer Kleinigkeit den Partner “angiften“, wenn sie sich angegriffen fühlen, und auch leicht gekränkt sind. 
Bei den körperlichen Symptomen wären sehr viele aufzuzählen, gerade auch was die weiblichen Organe betrifft.
Sepia kann das richtige Mittel sein bei ausbleibender 
Regelblutung, grundsätzlich bei Unfruchtbarkeit, aber auch bei einer Neigung zu Fehlgeburten, vor allem im 5. bis 7. Schwangerschaftsmonat. 
Es ist oft richtig, wenn man das Gefühl hat die Gebärmutter drängt nach unten, auch eine Scheidentrockenheit kann auf Sepia verweisen. 
Sepia hat einen starken Bezug zu den weiblichen Hormonen und hat schon manche Regel wieder „in Schwung gebracht“, hier kommt man allerdings mit höheren Potenzen meist weiter. 
Sepia sollte eigentlich als Hochpotenz gegeben werden, also als C30 oder C200, manche Homöopathen arbeiten hier auch mit der C1000, die ich allerdings nicht für den „Hausgebrauch“ empfehle! 
Für die eigenverantwortliche Einnahme empfehle ich die Tiefpotenzen, wie z.B. D12, 2mal täglich eingenommen.
 

Pulsatilla

Pulsatilla ist die „Küchenschelle“, eine lila Pflanze, die auch bei uns wächst.
Es ist auch ein urweibliches Mittel, das besonders gut zu Frauen passt, die sanft, schüchtern, gefühlsbetont, und manchmal auch etwas weinerlich sind. Im Volksmund sagt man auch „nah am Wasser gebaut“ – gerade während der Kinderwunschzeit muss die Pulsatilla-Frau manchmal schon bei jedem Kinderwagen ein paar Tränen unterdrücken. 
Wenn Sie sich in dieser Beschreibung wieder erkennen, könnte dies das richtige Mittel für Sie sein! 
Schmerzhafte Regelblutungen können vorkommen, die Regelblutung kann besonders dunkel und klumpig sein. 
Auch hier empfehle ich für den Hausgebrauch die D12, 2mal täglich eingenommen. 
Ein klassischer Homöopath wird natürlich in der Regel zu einer höheren Potenz greifen, vor allem wenn auch die Gemütssymptome zur Frau passen.


 

Cuprum metallicum

Metallisches Kupfer ist ein „Krampfmittel“ in der Homöopathie, und wird bei verschiedenen Krämpfen eingesetzt – eben auch bei starken Regelkrämpfen, die sich oft bis in Brust oder Rücken ziehen.
Das Mittel passt oft auch auf Frauen, die 
auch emotional angespannt sind, auch der Nacken kann verspannt sein, usw. Der Gemütszustand ist oft ernsthaft, verschlossen, angespannt. 
Das Mittel fördert oft auch die Lust – das ist doch nicht schlecht bei Kinderwunsch! Zu diesem Zweck nimmt man Cuprum metallicum meist als D6 oder D12, 2mal täglich.


Das E-Book können Sie hier bestellen


Copyright2008 Maria Schmitz, als Erbe Frank Schmitz

Die Verwertung der Texte des E-Books – auch auszugsweise – ist ohne schriftliche Zustimmung des Erben, Frank Schmitz, urheberrechtswidrig und strafbar. Dies gilt auch für Vervielfältigungen, Übersetzungen, Mikroverfilmung und für die Verarbeitung mit elektronischen Systemen.

Haftungsausschluss: Die Gedanken, Methoden und Anregungen stellen die Meinung bzw. die Erfahrung von Maria Schmitz dar. Sie wurden von der Autorin 2008 nach bestem Wissen erstellt und mit größtmöglicher Sorgfalt geprüft. Sie bieten jedoch keinen Ersatz für persönlichen, kompetenten naturheilkundlichen oder medizinischen Rat. Jede Leserin und jeder Leser ist für das eigene Tun und Lassen weiterhin selbst verantwortlich. Bei den vorgestellten Behandlungshinweisen und Beispielen handelt es sich ausschließlich um Lehrhinweise. Die Einnahme von Heilmitteln, Heilpflanzen oder die Anwendung anderer im E-Book vorgestellter Methoden geschieht auf eigene Verantwortung. Es ist in jedem Falle ratsam, sich vor der Einnahme oder Anwendung eines Heilmittels über Risiken und Nebenwirkungen zu informieren oder/und einen Heilpraktiker oder Arzt zu konsultieren. Ich, Frank Schmitz, übernehme als Erbe von Maria Schmitz keine Haftung für Personen-, Sach- oder Vermögensschäden oder andere Schäden jedweder Art, die sich aus dem Inhalt oder Gebrauch des E-Books oder der kostenlosen Einführungs-Infos ergeben.

 

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